Unser Programm für Duisburg-West
Die nachfolgenden Ziele gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erreichen, dafür setzen sich die Mandatsträger und die Mitglieder der Bürgerlich-Liberalen im Duisburger Westen ein.
Lkw raus aus den Wohngebieten
Die BL tritt dafür ein, dass nach Fertigstellung und Freigabe der Osttangente bzw. der L 473n der Schwerlastverkehr ausschließlich über die diese neuen Umgehungsstraßen geführt wird. Warum sonst wurden Millionen Euro für den Bau dieser Straßen ausgegeben?
Die Nebenzentren lebenswert machen
Nachdem es jetzt einen sogenannten ”Masterplan” für die Entwicklung der Duisburger Innenstadt gibt, setzt sich die BL für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung der Nebenzentren Hochemmerich, Friemersheim und Rumeln-Kaldenhausen sowie Alt-Homberg und Hochheide unter Einbeziehung insbesondere der dort vorhanden Marktplätze ein. Die Nahversorgung gilt es zu sichern und die Lebens- und Verweilqualität gilt es zu erhöhen.
Die kulturelle Vielfalt sichern
Kaum ein anderer Stadtbezirk bietet ein solch breitgefächertes kulturelles Angebot wie Rheinhausen und Homberg. Dieses Angebot gilt es aus Sicht der BL nachhaltig zu sichern. Einrichtungen wie die Rheinhausen-Halle die Glückauf-Halle und das Kom´ma-Theater müssen deshalb kurz- bis mittelfristig renoviert und heute üblichen Standards angepasst werden.
Mehr Sicherheit
Obwohl die Polizei eigentlich Landessache ist darf die Politik ”vor Ort” nicht müde werden die berechtigten Ängste der Bürgerinnen und Bürger im Duisburger Westen ernst zu nehmen und Verbesserungen zu fordern. Fakt ist: Die Bürger fühlen sich auf der Straße nicht mehr sicher. Die BL tritt deshalb für eine deutlich stärkere Polizeipräsenz auf unseren Straßen ein. Was auf der Königstraße in der Duisburger City möglich ist, muss auch auf der Krefelder Straße in Hochemmerich, der Kaiserstraße in Friemersheim, der Dorfstraße in Rumeln-Kaldenhausen und an anderen Stellen unserer Stadtbezirke, etwa in Hochheide, möglich sein. Darum tritt die BL für eine Ausweitung der ”kommunalen Ordnungspartnerschaft” zwischen Polizei und Ordnungsamt auf alle Stadtbezirke ein. Gemeinsame Wachen wie z. B. die ”City-Wache” im Averdunk-Centrum sind auch in den Bezirken einzurichten!
Licht an
Zur Verbesserung der ”gefühlten Sicherheit” gehört als eine unabdingbare Forderung der BL die Wiederinbetriebnahme der Straßenbeleuchtung zur Nachtzeit. Der Spareffekt von jährlich gerade mal 50.000 Euro ist zu maginal, als dass man dafür Bürger über unbeleuchete Straßen schicken darf. Auch die Ampelanlagen müssen an Unfallschwerpunkten in der Nacht wieder eingeschaltet werden.
Der Jugend etwas bieten
Das Freizeitangebot für die Jugendlichen konzentriert sich im Duisburger Westen mit wenigen Ausnahmen ausschließlich auf Vereine und kirchliche Träger. Diese gilt es aus Sicht der BL zu unterstützen und das Angebot in enger Kooperation mit dem Jugendamt nach Möglichkeit auszuweiten. Die Mittel für die Instandsetzung und Pflege von Spielplätzen sind angemessen zu erhöhen. Die BL tritt außerdem dafür ein, an Brennpunkten und bekannten Problemzonen hauptberufliche ”Streetworker” als erste Anlaufstelle und zur weiteren Kontaktpflege mit Jugendlichen einzusetzen. Weiterhin ist aus Sicht der BL aus Reihen der Bezirksvertretungen ein Jugendbeauftragter zu benennen, der - gewissermaßen als ”Schnittstelle” - berechtigte Interessen und Anliegen der Jugend in die politische Arbeit der Bezirksvertretungen einbringt.
Das Sportangebot pflegen
Ähnlich wie im kulturellen Bereich bietet im Duisburger Westen eine Vielzahl an Sportvereinen eine breite Palette nahezu aller Sportarten. Dieses Angebot ist nahezu einzigartig in Duisburg, kann aber oft nur durch unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden von den Vereinen vorgehalten werden. Mit der BL wird es weitere Kürzungen von Zuschüssen an Vereine daher nicht geben. Im Gegenteil: Aus Sicht der BL ist es geboten, die entsprechenden Haushaltsansätze, insbesondere im Bereich der Förderung der Jugendarbeit in den Vereinen, zu erhöhen.
Den ÖPNV wieder attraktiv machen
Kann es sein, dass man am Samstagnachmittag in Duisburg 30 Minuten auf einen Bus nach Rheinhausen oder Homberg warten muss? Kann es sein, dass man am Sonntag nur alle 60 Minuten von Rheinhausen mit dem Bus in die Eisenbahnsiedlung kommt? Ja, leider. Das sind Folgen der Sparvorgaben von CDU und GRÜNE an die DVG, die unseren öffentlichen Personennahverkehr immer unattraktiver machen. Die BL spricht sich daher für eine Verlürzung der Taktzeiten - insbesondere bei den Schnellbus-Linien - und - wo möglich - die Einführung von separaten Busspuren sowie eine Vorrangschaltung an Ampelanlagen aus. Statt - wie geschehen - für viel Geld eine Unternehmensberatung in Hamburg mit der Ausgestaltung des Liniennetzes in Duisburg zu beauftragen, tritt die BL dafür ein die Verantwortung wieder an die die DVG zurückzugeben.
Die Naherholungsgebiete pflegen
Der Toeppersee, der Loheider See, das Rheinvorland und der Volkspark sind beliebte und zum Teil über die Grenzen der Stadtbezirke Rheinhausen und Homberg hinaus bekannte und beliebte Naherholungsziele. Diese gilt es aus Sicht der BL zu pflegen und auszubauen. In diesem Zusammenhang muss auch ein Miteinander zwischen Erholungssuchenden, Hundehaltern und Schäfern hergestellt werden, damit die Rheinwiesen allen Bürgern zugänglich bleiben.